Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen – mit der schönen Jahreszeit Herbst beginnt leider auch die ungeliebte Erkältungszeit. Die schönen warmen Temperaturen verschwinden manchmal schleichend über Nacht, so dass man kaum mitbekommt, dass das luftige Shirt nicht mehr ausreicht, wenn morgens das Zuhause verlassen wird. Diese Übergangszeit zwischen den Jahreszeiten bereitet vielen Probleme, denn die Umstellung auf den trendigen, aber dennoch mühseligen Zwiebel-Look lässt sich nach dem schönen Sommer nur schweren Herzens akzeptieren.

Aber genau jetzt sollten wir besser auf uns und unsere Gesundheit achten, wenn das Schmuddelwetter langsam Einzug erhält. Wer jetzt kalte Füße bekommt, kann sich einer verstopften Nase leider oftmals ziemlich sicher sein. Aber wann genau fängt eine Erkältung oder Grippe eigentlich an und was hilft wirklich, wenn es einen erwischt hat?

Unter eine klassische Erkältung, die auch als grippaler Infekt bezeichnet wird, fallen Halsschmerzen mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Die Symptome sind unangenehm, lassen sich in den meisten Fällen aber ertragen, wenn sich die Betroffenen vor allem in den ersten Tagen der Krankheit schonen.

Eine echte Grippe hingegen lässt die meisten von uns für einige Tage das Bett hüten. Zwar sind die Grenzen zu einer Erkältung oftmals fließend, aber wenn die Krankheitsanzeichen plötzlich auftreten und von heftigen Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Müdigkeit sowie hohem Fieber über 38,5° C begleitet sind, sollte ein Gang zum Arzt nicht aufgeschoben werden. Mit verschleppten Erkältungskrankheiten ist nicht zu spaßen, im schlimmsten Fall können sie sogar lebensbedrohlich werden. Besonders wenn Kinder betroffen sind, empfiehlt sich lieber ein Gang mehr zum Kinderarzt.

Diese Empfehlungen sorgen für Linderung im Krankheitsfall:

1.    Viel trinken! 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, sollten immer in Ihren Tagesablauf integriert werden. Wenn es im Hals unangenehm piekt, sorgen Kräutertees wie Thymian- oder Salbeitee für balsamische Linderung, besonders, wenn Sie noch einen Löffel Honig einrühren.
2.    Inhalieren Sie, z. B. mit einigen Tropfen etherischen Öl im Wasserbad. Sehr angenehm sind auch hier Salbei, Thymian sowie Pfefferminze. Auch aufgelöstes Salz ist empfehlenswert. Der Wasserdampf hält die Atemwege feucht und somit frei von Hustenreiz.
3.    Gönnen Sie sich ein wohltuendes Erkältungsbad. Mentholische Kräuteressenzen entspannen Kopf und Körper – beiden sollten Sie in der Krankheitszeit etwas Ruhe gönnen.
4.    Bei hohem Fieber helfen kalte bis lauwarme Wickel an Waden und Stirn, um die Körpertemperatur zu regulieren und bei Fieber etwas herabzusetzen.
5.    Ausruhen! Das ausgeprägte Müdigkeitsgefühl verschwindet normalerweise nicht in zwei Tagen. Schlafen Sie viel und strengen Sie sich körperlich nicht an, damit Ihr Körper sich gut erholen kann.

Am besten sollte natürlich versucht werden, die Krankheit zu umgehen, was erfahrungsgemäß nicht immer so einfach ist. Doch im Kleinen fängt es an, sich selbst zu schützen: Ziehen Sie sich angemessen warm an und legen lieber eine Kleidungsschicht ab, wenn Sie geheizte Räume betreten.  Lüften Sie Ihr Zuhause regelmäßig, im Optimalfall durch kurzes Stoßlüften, denn andauernde Heizungsluft trocknet Ihre Schleimhäute aus, was zu Hustenreiz führen kann.

Versuchen Sie das Händeschütteln zu vermeiden – im Turnus der Erkältungswelle wird es Ihnen niemand übel nehmen. Und waschen Sie Ihre Hände häufig, um Krankheitserreger von Vornherein Einhalt zu gebieten.

Kommen Sie gut durch die Erkältungszeit!

Schlagworte: Gesundheit, Winter

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