Kuschelige Stimmungsaufheller

Haben Sie gewusst, dass Bienenwachs im Mittelalter begehrter war als der Honig? Nein?
Stimmt aber! Im Mittelalter wurde der komplette Bedarf an Kerzenwachs durch die Bienen abgedeckt, da es noch keine Elektrizität oder andere Brennmittel gab, um Licht zu spenden.
Auch heute noch haben Kerzen aus Bienenwachs einen besonderen Reiz. Ganz unkompliziert lassen sich natürliche Kerzen herstellen, die für mehr Gemütlichkeit und einen unverwechselbaren Duft sorgen. Speziell Bienenwachskerzen tragen zu einer besonders heimeligen und wohligen Stimmung bei. Da aber auch noch heutzutage Bienenwachs ein kostbares Gut ist, verwenden Sie es mit Bedacht.
Diese kleinen Stimmungsaufheller können Sie ganz einfach selbst zu Hause machen. Mit nur wenigen Rohstoffen können Sie duftende Windlichter oder eine Art Stumpenkerze in wenigen Schritten herstellen.

Kerzen aus Bienenwachsplatten
Hierfür wird eine komplette Bienenwachsplatte, oder die Hälfte (je nach gewünschter Größe) mit einem Fön von beiden Seiten kurz angewärmt, um sie geschmeidig zu machen.
Legen Sie an ein Ende der Wabe einen gewachsten Docht, der auf einer Seite über den Rand schaut und wickeln Sie die Wabe fest um den Docht. Je nach gewünschter Dicke können Sie weitere Waben aufrollen.

Windlichter aus Bienenwachspellets
Stellen Sie sich hitzebeständige Gläser in verschiedenen Größen bereit (z.B. dickwandige Marmeladengläser). Füllen Sie nun, je nach Fassungsvermögen der Gläser, die Bienenwachspellets in ein Becherglas und schmelzen Sie diese im heißen Wasserbad ein. Das Wachs schmilzt bei 50-65°C. Füllen Sie anschließend das heiße Wachs in die bereit gestellten Gläser um und lassen Sie es etwas aushärten, so dass oben eine stabile Haut entsteht. Stecken Sie nun einen gewachsten Docht vorsichtig hinein und lassen Sie die Kerzen anschließend am besten über Nacht aushärten. Da sich durch das Aushärten das Wachs zusammen zieht, schrumpft die Kerze etwas, kann dann aber mit frischen Wachs wieder aufgefüllt werden.