Der Rasen ist gemäht, die Gartenmöbel sind geputzt, die Sommerdekoration hängt und ein letzter Blick schweift über den Garten, bevor die Sommerparty startet. Doch was ist das? Die liebevoll gepflegten Beete sehen irgendwie traurig und zerrupft aus, weil sich braunrote Nacktschnecken in einer Nacht- und Nebel-Aktion über sie hergemacht haben. So manchen Hobbygärtner bringen die Plagegeister zur Verzweiflung, denn sie können in kurzer Zeit ganze Salatbestände abknabbern, Blumen oder mühsam gezüchtete Obstsorten wie Erdbeeren vernichten.

Unser Tipp: Lösen Sie Ihr Problem ohne Chemie und stattdessen mit der natürlichen Stärke von Lebermoos!

Moos wächst und verbreitet sich gern auf feuchten Stellen, an denen die meisten anderen Stoffe verfaulen. Am Botanischen Institut Bonn unter der Leitung von Professor Frahm wurde 1999 entdeckt, dass ein Lebermoos-Extrakt einen Pilzbefall verhindern kann. Der Untersuchung ging die Beobachtung voraus, dass die im Feuchten wachsenden Moose selbst nicht von Pilzen befallen und auch von gefräßigen Schnecken und Käfern gemieden werden. Wenn Lebermoos vorbeugend angewandt wird, werden Pilzsporen durch den Extrakt am Keimen gehindert. Auch stärkt er die Pflanzen gegen Pilzbefall aller Art. Alles was mit Lebermoos gegossen oder besprüht wird, ist besonders für Nacktschnecken ungenießbar. Die gute Nachricht: Sobald die Schädlinge in Ihrem Garten keine geeignete Nahrung mehr finden, wandern sie ab.

Anwendung: Um Ihr  Obst, Gemüse und Ihre Blumen vor Nacktschnecken zu schützen, vermischen Sie 5 ml Lebermoos mit einem Liter Wasser und gießen oder besprühen damit am Abend die Pflanzen tropfnass. Nach einem starken oder längeren Regen sollte die Behandlung wiederholt werden, ansonsten diese Behandlung nach 10 bis 14 Tagen wiederholen, um die Pflanzen bereits vorbeugend zu behandeln.

Lebermoos-Extrakt ist nicht nur gegen Schnecken ein geeignetes Mittel. Es handelt sich hierbei um ein Naturprodukt, welches schnell biologisch abbaubar ist. Im Gegensatz zu Pilzbekämpfungsmitteln wie Kupferbrühe bleiben außerdem keine Rückstände im Boden. Zudem kann das Lebermoosextrakt gegen verschiedene Erreger eingesetzt werden, während die meisten chemischen Pilzbekämpfungsmittel nur gegen jeweils einen bestimmten Erreger wirken.

So hilft Lebermoos-Extrakt auch bei Pflanzenkrankheiten wie echtem und falschem Mehltau an Obst, Gemüse und Zierpflanzen; gegen Grauschimmelfäule an Erdbeeren, Weinreben, Paprika, Salat, Tomaten und Blumen; bei Rostkrankheiten an Rosen, Obstgehölzen und Zierpflanzen; gegen Sternrußtau an Rosen und Schorfkrankheiten an Apfel- und Birnbäumen; gegen die Kräuselkrankheit an Pfirsichbäumen und gegen die Weiß- und Rotfleckenkrankheit bei Erdbeeren.

Das Spritzen von Zierpflanzen und oberirdischen Teilen von Wurzel- oder Knollengemüse mit Lebermoos-Extrakt ist  unbedenklich. Obstpflanzen, deren Früchte roh verzehrt werden, wie Erdbeeren, sollten jedoch vor dem Verzehr gewaschen werden. Das Lebermoos-Extrakt kann mit einem formulierten Pflanzenöl, etwa Niemöl, sowie dem passenden Emulgator angewendet werden. Dadurch ist die Haftung und Benetzung an den Pflanzen optimiert und die Wirkung fällt dementsprechend effektiver aus.  Im häuslichen Bereich kann Lebermoos-Extrakt auch als Kosmetikrohstoff, zur Tierpflege und als Zusatz in Reinigungsmitteln, Farben und Bindemitteln verwendet werden.

Das Problem mit den Nacktschnecken ist gelöst und der perfekten Sommerparty im Garten oder auf Balkonien steht nichts mehr im Wege. Sie können sich also ganz entspannt um Ihre Gäste kümmern und die Feier genießen.

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